Arschsaurier

Die schönsten Kunstwerke schafft immer noch die Natur: Dieser Sand­steinabdruck eines Arschsauriers (Anus anus) entstand vor 64 Millionen Jahren. Mit einer Flügelspannweite von 22 Zentimetern war der Arschsau­rier wahrscheinlich die kleinste Flugechse seiner Zeit. Trotz seiner mangelnden Ausmaße gilt er als die Geisel des Mesozoikums – selbst der gewaltige Tyrannosaurus Rex fürchtete angeblich die Auseinandersetzung mit dem Kleinsaurier. Experten erklären dies mit seinem Sprachvermö­gen – der Arschsaurier war der einzige Vertreter seiner Spezies, der spre­chen konnte. Kurz nach seinem Erscheinen in der urzeitlichen Fauna star­ben die Dinosaurier aus.

 Im Besitz des Künstlers


Fickvase von Saloniki


Laokoon-Gruppe

Während auf diesem ersten Entwurf für die Laokoon-Skulptur noch ganze 13 Schlangenhäupter zu sehen sind, war es dem endgültig ausgeführten Marmorstandbild nur noch ein, was der Harmonie der Komposition auch gut bekommen ist. Weniger ist eben manchmal mehr, das wußten schon die alten Römer.


Der Koloss von Rhodos

Als eines der 7 Weltwunder gilt der heute nicht mehr existente Koloß von Rhodos. 60 Meter hoch soll er gewesen sein, das erste drehbare Schnell­restaurant an seiner Spitze für damalige Zeiten ein Wunderwerk der Tech­nik, nicht mitgerechnet. Er sollte die Hafenstadt Rhodos beschützen und ein weit sichtbares Signal der Wehrhaftigkeit setzen. Man sagt, sein An­blick sei so grauenerregend gewesen, dass nicht nur feindliche Schiffe, sondern auch alle anderen einen weiten Bogen um die Hafenstadt mach­ten, was zu Hunger, Not und schließlich zum Abriß des Kolosses führte. So könnte er ausgesehen haben.


Hieronymus Bosch
De Kuitenknijper

Der „Kuitenknijper“ ist eine niederländische Sagengestalt, die, dem Volksglauben nach, alljährlich im Winter kommt, um, nun ja, die Kuiten  zu knijpen. Bosch nimmt diese bäurische Mär zum Anlaß, ein allegorisches Gemälde von drastischer Komik zu schaffen, in dem geschickt einige bis­sige Attacken auf die herrschenden politischen Verhältnisse versteckt sind. Der rechte Fuß des Kuiteknijpers steckt in einem Fettnapf – ein deutlicher Wink des aufgeklärten Malers, dass man sich mit reaktionärer Politik auf Glatteis bewegt – tatsächlich stellt er seine Figur auch noch auf eine Eis­fläche. Die Leiter im After ist ein satirischer Hieb auf die opportunistische Haltung der Politiker zum Königshaus, der Trichter auf dem Kopf symboli­siert die geisteskranke Innenpolitik, der Pfeil im Ohr 7 Jahre Rezession, das Brot steht für die kränkliche Situation der Bäckerzünfte (es muß ge­tragen werden), das Messer an der Nase ist kaum noch zu deuten. Und die Christbaumkugel? Nun es wird wohl Weihnachten sein.


Albrecht Dürer
der falsch mertyrer

Simuliertes Märtyrertum war eine im Mittelalter weit verbreitete Variante der Bauernfängerei. Ganz und gar unheilige Vagabunden, oft Studenten der Theologie, nutzten die Unwissenheit der Landbevölkerung, um sich als populäre Märtyrer auszugeben und so Almosen zu erschleichen. Dürer schneidet diesen Missstand entrüstet in Holz.

Der betende Hase

„Der betende Hase“ ist sicher eines der unbekannteren Bilder Dürers, obwohl darin die Grundlagen für zwei seiner populärsten Werke liegen, „Die betenden Hände“ und „Der Feldhase“. Nach Fertigstellung des betenden Hasen entschied Dürer sich dafür, die beiden Kernmotive des Bildes einzeln zu verwenden. „Zweyn pilder pringen zweyfach fil thaler denn eyns“ bemerkte Dürer in diesem Zusammenhang, wohl ah¬nend, dass er damit in Sachen Kommerzialisierung der Kunst einen radi¬kalen Schritt in Richtung Moderne vollzog.

Das Arschlochzeychnen

„Arschlochzeychnen leycht gemacht“ war der etwas reißerische Titel von Dürers Anleitung für Hobbyzeichner, die als erste ihrer Art in der Ge­schichte der Graphik gelten darf. Auch hier zeigt sich wieder Dürers Ge­spür für Trends und seine Geschäftstüchtigkeit: Seit der Einführung der Windmühlen in die Landwirtschaft und der Erfindung des Spinnrockens hatte der Mensch des ausklingenden Mittelalters mehr Zeit für sich selbst. Dürer erkannte das Bedürfnis nach Freizeitbeschäftigung und Selbstver­wirklichung und kombinierte dies geschickt mit erotischen Motiven. Die Rechnung ging auf: „Arschlochzeychnen – leycht gemacht“ wurde eine der meistgelesenen Schriften des Mittelalters. Über die Wirkung lässt sich allerdings streiten, wie die beigefügte Zeich­nung eines zeitgenössischen Hobbyzeichners zeigt.


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