Nachkriegszeit

Das moderne Erlangen

 

Wie überall kontrollierte die amerikanische Militärregierung von 1945 bis 1949 den Neuanfang des zivilen Lebens. Diese Zeit war von Schwierigkeiten mit der Entnazifizierung und vom Mangel an Wohnraum, Nahrungs- und Heizmitteln bestimmt.

Als unzerstörte Stadt hatte Erlangen im ersten Nachkriegsjahrzehnt das Glück, dass sich mit dem Zuzug der Verwaltung der Siemens-Schuckertwerke AG aus Berlin ein Garant wirtschaftlichen Erfolgs in der Stadt niederließ. Durch Neubauten veränderte dies nicht nur im Stadtsüden das Gesicht der Stadt, sondern auch durch Abrisse und Umbauten im historischen Stadtkern. Der Trend zur autogerechten Innenstadt tat das Seine dazu. Parallel zur raschen Stadtentwicklung verlief der Ausbau der Universität.  Die Großkliniken in der Innenstadt und die neuen Universitätsviertel im Stadtsüden bestimmen auch heute noch Teile des Stadtbildes.

1974 wurde Erlangen Großstadt. Die Einwohnerzahl hatte sich seit 1950, nicht zuletzt durch mehrere Eingemeindungen, verdoppelt.

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