Altstadt Erlangen 1002 – 1706

Von der Stadtwerdung bis zum Altstadtbrand

Erlangen wurde 1002 als „villa Erlangon“ erstmals urkundlich erwähnt und 1398 förmlich zur Stadt erhoben. Am Beispiel der Veste, der Münzstätte, des Schul- und des Badhauses vermittelt die Ausstellung einen Einblick in das Leben der kleinen Ackerbürgerstadt.

Nach mehreren Plünderungen und Verwüstungen in den Kriegen des 17. Jahrhunderts wurde das mittelalterliche Stadtbild beim großen Altstadtbrand von 1706 endgültig vernichtet. Der Wiederaufbau begann noch im selben Jahr nach dem Vorbild der Erlanger Neustadt, also in planmäßigem, barockem Stil. Als herausragende Bauten entstanden die Altstädter Dreifaltigkeitskirche und das Altstädter Rathaus, in dem sich heute das Stadtmuseum befindet.

Ein wichtiges Zeugnis der Altstadt ist das angrenzende schiefwinklige Kellergewölbe, das auf einen Vorgängerbau des Altstädter Rathauses zurückgeht. Die hier gezeigten Pläne zu den umliegenden Kellern geben Hinweise auf die Ausrichtung der Straßen und Gebäude der Stadt „Erlang“ vor dem Brand von 1706.

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Starke Stücke

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